AWO Denkmal für Marie Juchacz feierlich enthüllt

SPD-Kanzlerkandidat Schulz würdigt die „große Kämpferin für Gerechtigkeit“

Berlin. Ihr Wirken hat die deutsche Geschichte verändert: Marie Juchacz, Gründerin der Arbeiterwohlfahrt und erste weibliche Rednerin im deutschen Parlament, hat in Berlin ein Denkmal bekommen. „Marie Juchacz war zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war“, sagt AWO-Landesgeschäftsführer Michael Selck, „wir freuen uns, dass ihre Leistungen nun gewürdigt werden.“ Zur feierlichen Enthüllung des Denkmals des Berliner Grafikers Gerd Winner kamen am vergangenen Freitag viele rund 200 Gäste aus Politik und Wissenschaft.

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Der Künstler des Denkmals Gerd Winner (li.) mit der Urgroßnichte Marie Juchcaz‘ Lydia Struck und dem AWO-Präsidenten Wilhelm Schmidt.

Weites Herz – Klarer Horizont: "Rüm hart – Klaar kiming"

AWO Schleswig-Holstein beteiligt sich an dem Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"

Kiel. "Ausländer*innen nehmen uns die Jobs weg": Menschenfeindliche Äußerungen wie diese werden nicht nur in Deutschland zunehmend salonfähig, sie sind in den USA sogar White-House-fähig geworden. Nicht alle rassistischen, ausländerfeindlichen oder rechtsextremen Äußerungen sind aber so offensichtlich. Aufklärung bietet das neue Projekt des AWO Landesverbands "Rüm hart – Klaar kiming"

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Melanie Greinert (31) und Niklas Muhlack (26) schulen Ehrenamtliche und AWO-Mitarbeiter*innen darin, menschenfeindliche Äußerungen zu erkennen und mit diesen umzugehen. Foto AWO