Unser Verständnis von Nachhaltigkeit
Die AWO Schleswig-Holstein setzt sich aus einer klaren Verantwortung heraus aktiv für den Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung ein. Der Klimawandel betrifft besonders Menschen, die durch soziale, wirtschaftliche oder gesundheitliche Bedingungen stärker beeinträchtigt werden. Die AWO-Werte von Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit verpflichten uns, den Klimawandel zu begrenzen und aktiv auf seine Auswirkungen zu reagieren, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu sichern.
Mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, folgt die AWO Schleswig-Holstein dem umfassenden Klimaschutzplan „Klimaschutz ist Solidarität – Unser Weg zur Klimaneutralität!“, der 2022 vom AWO Bundesverband ins Leben gerufen wurde. Weiterhin unterstützt die AWO die Umsetzung der 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, um einen globalen Beitrag zur nachhaltigen Transformation zu leisten.
Klimaschutz bei der AWO Schleswig-Holstein
Die AWO Schleswig-Holstein setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein. Seit Herbst 2023 gibt es das Klimaschutzmanagement, eine im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderten Stelle. Aufgabe des Klimaschutzmanagements ist es, die strategische Ausrichtung und die Erstellung von CO2-Fußabdrücken verbandsübergreifend voranzutreiben. Im Erstvorhaben wurde ein Klimaschutzkonzept entwickelt, das Treibhausgasbilanzen und Einsparmaßnahmen umfasst. Anfang 2026 startete das Anschlussvorhaben, das auf die konkrete Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Maßnahmen abzielt. Seit Juni 2026 gibt es zusätzlich die Stelle der Klimaschutzkoordination, ebenfalls gefördert durch die NKI. Sie ist eine zentrale Anlaufstelle für unsere AWO-Gesellschaften bzw. den dazugehörigen Einrichtungen zu verschiedenen Klimaschutzthemen.
Hier finden Sie alle sechs Handlungsfelder der AWO Schleswig-Holstein für mehr Klimaschutz.
Umweltmanagementsystem
Aktuell befindet sich die AWO Schleswig-Holstein im Prozess, das europäische Umweltmanagementsystem EMAS einzuführen, um ihre Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen und die Ressourcennutzung zu optimieren, mit dem langfristigen Ziel, Emissionen zu reduzieren.
Der EMAS-Prozess umfasst eine Bestandsaufnahme der relevanten Umweltaspekte, die Entwicklung eines Umweltprogramms sowie regelmäßige interne Prüfungen. Ein wesentlicher Schritt zur EMAS-Zertifizierung ist das externe Audit durch einen unabhängigen Umweltgutachter, der die Umsetzung und Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems überprüft.
Ein zentrales Dokument im Aufbau von EMAS ist die Umweltpolitik. Sie legt klare Ziele zur Ressourcenschonung und zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung fest.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der Umweltpolitik der AWO Schleswig-Holstein
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
Die AWO Schleswig-Holstein ist sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und bekennt sich zu den Sorgfaltspflichten im Rahmen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG). In ihrer Grundsatzerklärung legt sie dar, wie sie diesen Pflichten im Detail nachkommt. Hinweise, von internen oder externen Personen, zu potentiellen Verstößen der Menschenrechtsstandards entlang der Lieferkette können jederzeit (anonym) über meldestelle@awo-sh.de eingereicht werden.
Haben Sie Fragen zum Klimaschutz bei der AWO Schleswig-Holstein?
Unser Klimaschutzteam freut sich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Kontakt
Klimaschutzmanagement
Titel: KSI: Etablierung eines Klimaschutz- und Umsetzungsmanagements, zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V. - Anschlussvorhaben
Förderkennzeichen: 67K23199-1
Laufzeit: 1. Januar 2026 - 31. Dezember 2028
Klimaschutzkoordination
Titel: KSI: Einrichtung einer Klimaschutzkoordination für den AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Förderkennzeichen: 67K27749
Laufzeit: 1. Juni 2026 - 31. Mai 2030
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.