Schwangerenberatung

Die Beratungsstellen der AWO informieren zu den verschiedensten Aspekten rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt, Familienplanung und Verhütung. Zudem bieten sie die Möglichkeit zu Gesprächen und einer Schwangerschaftskonfliktberatung bei ungewollter Schwangerschaft. Die Beratungen sind für alle Ratsuchenden offen. Die Gespräche sind kostenlos, vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

„Jede Frau und jeder Mann hat das Recht, sich in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung sowie in allen eine Schwangerschaft unmittelbar oder mittelbar berührenden Fragen von hierfür vorgesehenen Beratungsstellen informieren und beraten zu lassen.“ (§2 SchKG)

Unser Beratungskonzept ist geleitet vom Selbstbestimmungsrecht aller Menschen und beruht auf Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Ergebnisoffenheit und Respekt gegenüber den Entscheidungen unserer Klient*innen. Jede Schwangerschaft, ob erwünscht oder ungeplant, wirft Fragen auf und stellt werdende Mütter und Väter vor große Herausforderungen. Die Schwangerenberatungen der AWO werden zu den verschiedensten Aspekten rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt, Familienplanung und Verhütung angeboten. Sie sind für alle Ratsuchenden offen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, sexueller Orientierung und sozialer Schicht. Die Gespräche sind kostenlos, vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Auf Wunsch können Ratsuchende auch anonym bleiben.

Allgemeine Schwangerenberatung

Die allgemeine Schwangerenberatung informiert unter Berücksichtigung der individuellen Situation über sozialrechtliche Ansprüche und finanzielle Leistungen (z.B. Mutterschutz, Elterngeld, Elternzeit, Unterhaltsvorschuss etc.). Verhütung und Familienplanung, vertrauliche Geburt, sowie der Übergang von Partnerschaft zu Elternschaft sind wichtige Themen. Die Beratungsstellen helfen Schwangeren, Ihre Rechte geltend zu machen und bieten Hilfsangebote für die Alltagsbewältigung und bei psychischen Schwierigkeiten vor und nach der Geburt, nach einem Schwangerschaftsabbruch, bei Tot- oder Fehlgeburten und bei unerfülltem Kinderwunsch.

Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

In den Schwangerenberatungsstellen können Anträge zur Bundesstiftung „Mutter und Kind“ gestellt werden. Die Stiftung bietet unbürokratische Unterstützung für Schwangere in finanziellen Notlagen. Sie gewährt insbesondere Zuschüsse für Schwangerschaftsbekleidung, für die erste Babyausstattung und für die Wohnungseinrichtung.

Schwangerschaftskonfliktberatung

Wird eine Frau ungewollt schwanger, kann dies zu einem Schwangerschaftskonflikt führen. In dieser schwierigen Situation haben Frauen Anspruch auf Unterstützung und Beratung. Das Gespräch soll dazu dienen, die Gründe für oder gegen eine Fortsetzung der Schwangerschaft abzuwägen und über bestehende Hilfsangebote zu informieren. Die Schwangerenberatungsstellen der AWO verfügen über die staatliche Anerkennung. Die Schwangere erhält nach einer Schwangerschaftskonfliktberatung bei Bedarf eine Bescheinigung nach § 219 SchKG ausgestellt.