Freitag, 22 Juli 2016 12:06

„Mit der AWO sichere Leitplanken für eine gerechte Zukunft bauen“


Ministerpräsident Torsten Albig lobte, dankte und diskutierte beim AWO-Bürgerdialog

Kiel. Dieser Ministerpräsident ist stolz auf die Menschen in seinem Bundesland: „Unter Anstrengung aller zivilen Kräfte haben wir die Menschen, die im vergangenen Jahr zu uns geflohen sind, mit Eurer Hilfe gut versorgt“, sagt Ministerpräsident Torsten Albig zu den über 80 Gästen, die am Donnerstagabend zum Bürgerdialog der AWO Schleswig-Holstein in die Räucherei in Gaarden gekommen sind. „Schleswig-Holstein ist ein Land, in dem soziale Gerechtigkeit nicht nur ein Wort ist“, so Albig. Und das sei zu einem großen Teil auch den Ehrenamtlichen, Mitgliedern und Mitarbeiter*innen der AWO zu verdanken.

Auf die AWO-Mitglieder kann sich die Politik verlassen
Die Themen, die diesen Abend begleiten werden, hatte bereits der Landesvorsitzende der AWO Wolfgang Baasch in seiner Eingangsrede vorgegeben: Alters- und Kinderarmut, sowie die Situation der Flüchtlinge im Land und die Pflege: „Mit den AWO Servicehäusern leisten wir bei der AWO einen hochwertigen Beitrag, damit Menschen selbstbestimmt und in Würde alt werden können.“ Auch sein SPD-Parteikollege Albig lobte und dankte den Mitgliedern der AWO Schleswig-Holstein und stellte klar: „Ich streite auch mal gerne mit euch, denn ihr fordert uns und seid dennoch immer zur Stelle, wenn ihr gebraucht werdet.“ Mit der AWO könne man sichere Leitplanken für eine gerechte Zukunft bauen, „auch wenn wir die Straßen nicht immer selbst anlegen werden können“. Im zweiten Teil des Abends tourte Torsten Albig von Tisch zu Tisch, um sich mit den Anwesenden auszutauschen und sich ein Bild zu verschaffen.

Mittwoch, 20 Juli 2016 13:47

Politik durchs Schlüsselloch

AWO Mentoringprogramm startet wieder – Anmeldefrist bis Mitte August

Politik heißt nicht mehr und nicht weniger, als das Zusammenleben von Menschen zu regeln. „Die freie demokratische Grundordnung Deutschlands zu verstehen, sie zu nutzen und sich in ihr zurecht zu finden, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gelungene Integration“, sagt AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch.

Um Menschen mit Migrationshintergrund direkte politische Partizipation zu ermöglichen, wurde im Oktober vergangenen Jahres die Servicestelle für Partizipationsgremien der AWO gegründet. Sie soll die kommunalen Gremien stärken und vernetzen sowie die politische Teilhabe von Migrant*innen Schleswig-Holsteins fördern. Das hier angesiedelte Mentoringprogramm, das im März mit 15 Mentor*innen und 16 Mentees gestartet ist, führt Kommunal- und Landespolitiker*innen verschiedener Parteien mit Migrant*innen zusammen und ermöglicht den sogenannten Mentees damit, direkte Einblicke in politische Entscheidungsprozesse auf kommunaler- und Landesebene zu erhalten. Die Anmeldefrist für die neuen Mentor*innen und Mentees aus ganz Schleswig-Holstein läuft noch bis Mitte August.

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