Netzwerk

Wir verstehen es als unsere Pflicht, diejenigen zu vertreten, die sich selbst nicht vertreten können. Für unsere Überzeugungen setzen wir uns alleine und im Verbund mit der Freien Wohlfahrtspflege sowie Organisationen ein, die unsere Grundwerte teilen.

Um die politische Arbeit der Arbeiterwohlfahrt weiter voranzutreiben und um ihre Standpunkte sowohl in der Öffentlichkeit als auch auf politischer Ebene zu vertreten, initiieren wir die Gründung von Bündnissen und Fachausschüssen bzw. greifen auf bereits bestehende zurück. Dadurch können wir gemeinsam öffentlichkeitswirksam mittels Kampagnen für die Themen eintreten, die den Mitgliedern und Zielgruppen der Arbeiterwohlfahrt am Herzen liegen. Wir sind ein Mitglieder- und Interessenverband, der mit einem klaren Profil in der Öffentlichkeit wahrnehmbar ist und AWO Themen vor Ort konsequent nach außen vertritt. Dafür wollen wir stets Bedarfe an der Basis ermitteln, Ansprechpartner vor Ort sein und uns mit der Politik und Verwaltung der Kommunen im Quartier vernetzen.

Wir streiten für eine Gesellschaft, die den Einzelnen achtet, sozial absichert und das Gemeinwohl fördert. Wir sind überzeugt, dass die menschenwürdige soziale Absicherung für eine zukunftsfeste Ausgestaltung unserer Gesellschaft und der Europäischen Union unerlässlich ist. Für diese Überzeugung setzen wir uns alleine und im Verbund mit der Freien Wohlfahrtspflege sowie Organisationen ein, die unsere Grundwerte teilen. Dies ist nicht zuletzt auch eine Einladung, sich der Arbeiterwohlfahrt anzuschließen und mit uns die Gesellschaft zu gestalten: für Freiheit, für Gleichheit, für Gerechtigkeit, für Solidarität und für Toleranz im 21. Jahrhundert.

AWO Fachausschuss Soziales

Der AWO Fachausschuss Soziales besteht seit 2017 und ist ein Gremium des Landesvorstandes der AWO Schleswig-Holstein, das ihrer sozialpolitischen Positionierung dienen soll. Hierbei sind gerade die unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Bewertungen zwischen der AWO als sozialpolitischer Spitzenverband und der AWO als Dienstleister in der Sozialwirtschaft von Bedeutung, da es hierbei zu Diskrepanzen kommen kann. Diese sollen im Fachausschuss diskutiert werden. Die Mitglieder des Fachausschusses können dann Lösungen anbieten oder Widersprüche herausarbeiten. Dadurch soll die gemeinsame Position von Unternehmen und Verband der AWO nach innen und außen gestärkt werden. Die erarbeiteten Positionen sind (nach Landesvorstandsbeschluss) bindend. Thematische Impulse können von den Teilnehmenden des Fachausschusses, durch aktuelle sozialpolitische Entwicklungen, vom AWO Landesvorstand, dem Verband oder dem Unternehmen eingebracht werden.

Jährlich finden drei bis vier Sitzungen statt und bei Bedarf werden externe Fachreferent*innen eingeladen. Alle Diskussionsergebnisse werden schriftlich festgehalten, sodass daraus Positionen und Positionspapiere entwickelt werden können.

Themen des AWO Fachausschusses Soziales:

Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände (LAG-FW)

Die Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.V. ist ein Zusammenschluss von sieben Wohlfahrtsverbänden:

Gemeinsam repräsentieren wir die Zivilgesellschaft und engagieren uns für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben aufgrund unserer religiösen, humanitären und politischen Überzeugungen. Dabei lassen wir uns von der Idee leiten, dass Frieden und Demokratie nur auf einer sozialen und solidarischen Basis möglich sind.

Korporative Mitglieder

Die Möglichkeit der korporativen Mitgliedschaft bei der Arbeiterwohlfahrt gibt es seit der Reichskonferenz 1965 und seither hat sich die AWO aus ihrem Verständnis als Selbsthilfeverband heraus kontinuierlich u.a. Personengemeinschaften, Interessen- und Selbsthilfegemeinschaften geöffnet. Dadurch hat die AWO die Möglichkeit, die Basis ihrer Arbeit zu verbreitern, neue Unterstützer*innen zu gewinnen und neue Aufgaben(-felder) aufzugreifen.
Vereinigungen mit sozialen Aufgaben können sich dem AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V. auf allen Ebenen als korporative Mitglieder anschließen.

Über die Aufnahme korporativer Mitglieder entscheidet das Präsidium des Landesverbandes im Einvernehmen mit dem Bundesverband. Die korporative Mitgliedschaft ist jedoch auf Vereinigung mit wohlfahrtspflegerischen Aufgaben beschränkt. Darunter ist die planmäßige, zum Wohle der Allgemeinheit und nicht des Erwerbs wegen, ausgeübte Hilfe zu verstehen. Die Hilfe soll sich auf das gesundheitliche, sittliche, erzieherische oder wirtschaftliche Wohl erstecken und Vorbeugung oder Abhilfe bezwecken.

Die Aufnahme soll jeweils auf der Gliederungsebene der Arbeiterwohlfahrt erfolgen, in dessen Bereich das korporative Mitglied tätig ist. Einzelheiten regeln die jeweiligen Satzungen. Ein beauftragtes Mitglied jeder korporativen Vereinigung ist berechtigt, an der Landeskonferenz ohne Stimmrecht teilzunehmen.

Korporative Mitglieder der AWO in Schleswig-Holstein sind: