Kein Platz für Ausgrenzung

AWO Schleswig-Holstein setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung

Mit einer Sitzprobe weihten Wolfgang Baasch (vorne), Vorsitzender des Präsidiums, und Vorstandsvorsitzender Michael Selck die Bank vor der AWO-Landesgeschäftsstelle in Kiel ein.

Kiel, 10.08.2021 Der AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V. hat heute die Bank gegen Ausgrenzung auf dem Gelände der Landesgeschäftsstelle in Kiel Mettenhof platziert und setzt damit ein öffentliches Zeichen für Solidarität und insbesondere gegen Ausgrenzung. Auf Grundlage ihrer Werte setzt sich die AWO für Vielfalt und ein solidarisches Zusammenleben ein, denn die Menschenrechte und die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz sind das Fundament für eine offene und demokratische Gesellschaft.

Der AWO Landesverband bietet in ganz Schleswig-Holstein Hilfen für Menschen vor Ort an, die in besonderen Lebenslagen sind und Unterstützung benötigen. Auch politisch stellt der Verband seine Forderungen für eine sozial gerechte Gesellschaft aktiv an die Landespolitik. Die AWO Schleswig-Holstein steht für diejenigen ein, die sich selbst nicht vertreten können, und kämpft seit jeher gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

„Als Arbeiterwohlfahrt arbeiten wir mit Ehren- und Hauptamtlichen gemeinsam für das Ziel einer gerechten Gesellschaft und werden vor allem in herausfordernden Zeiten wie diesen nicht müde, für unsere Haltung einzustehen“, sagt Wolfgang Baasch, Vorsitzender des Präsidiums.

Dieses Engagement der AWO soll nun als Sitzgelegenheit der besonderen Art versinnbildlicht werden. Als Symbol gegen Ausgrenzung fehlt der Bank ein Teil der Sitzfläche, was mit dem Slogan „Kein Platz für Ausgrenzung“ überschrieben ist. Sie soll für Teilhabe und eine vielfältige Gesellschaft stehen.

„Unsere Arbeit hat zum Ziel, Ungleichheiten zu überwinden, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und allen Menschen gesellschaftliche sowie kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Wir sind begeistert von der Aussagekraft dieser besonderen Bank, die unsere Werte mit kraftvoller Symbolik wiederspiegelt“, sagt Vorstandsvorsitzender Michael Selck.

Die Initiative ist aus dem Projekt „MitWirkung – im Verband!“ erwachsen, in dem die AWO-Mitarbeiterinnen Pia Duitsmann und Melanie Pfeiffer demokratisches Engagement fördern. Erstmals umgesetzt vom Projekt „AWO l(i)ebt Demokratie“ aus Bayern, holt jetzt auch unser Projekt eine erste Bank dieser Art nach Schleswig-Holstein. Der AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V. beteiligt sich mit diesem Projekt an dem Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T) des Bundesministeriums des Innern.

Auch Gäste und Beschäftigte der AWO-Landesgeschäftsstelle sind herzlich eingeladen, ebenfalls Fotos auf der #BankgegenAusgrenzung zu machen. Jede*r kann so zeigen, dass bei uns kein Platz für Ausgrenzung ist! Gefertigt wird die Bank gegen Ausgrenzung in der Schreinerei der DeinWerk gGmbH, einer Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung in Trägerschaft der Lebenshilfe Heinsberg.

Alle weiteren Beschlüsse der Bundeskonferenz werden aktuell noch konsolidiert und zeitnah auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen über das Projekt: Unter Lebenshilfe Heinsberg oder Deinwerk Heinsberg.

Die Bank gegen Ausgrenzung vor der AWO Schleswig-Holstein.