AWO Schleswig-Holstein begrüßt Absage an AfD in Thüringen

Die AWO sieht sich – auch durch ihre Geschichte während der NS-Diktatur – in der Pflicht, einer rassistischen Partei wie der AfD aktiv entgegenzutreten. Daher begrüßt die AWO Schleswig-Holstein die jetzige Absage an eine parlamentarische Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen durch den Rücktritt des Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich.

Die Partei Alternative für Deutschland ist nach den vergangenen Wahlen erstmals sowohl in den Bundestag mit 12,6 Prozent als auch in den schleswig-holsteinischen Landtag mit 5,9 Prozent der Stimmen eingezogen. Besonders die AfD in Thüringen unter Björn Höcke vertritt extrem rechte, teilweise rechtsextreme, völkische sowie nationalkonservative und rassistische Positionen und stellt sich damit klar gegen eine demokratische, friedliche und freiheitliche gesellschaftliche Grundordnung und gleichzeitig gegen die Grundwerte der AWO: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz.