Schulbegleitung

Nicht jedem Kind gelingt es, den Schulbesuch ohne besondere Unterstützung zu bewältigen. Schülerinnen und Schüler haben unabhängig davon, ob sie eine Behinderung oder einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, das Recht auf die Teilhabe am sozialen und schulischen Leben. Dieses Recht auf Teilhabe (siehe auch UN-Konvention aus 2008, Art. 24 zur Inklusion) wird unter anderem durch Schulbegleitung gewährleistet.

Kinder mit sozial-emotionalem Unterstützungsbedarf, Kinder mit körperlichen Behinderungen oder mit drohender seelischen Behinderung, Kinder mit ADS / ADHS, Kinder mit einer Autismus-Spektrums-Störung oder einer weiteren, individuellen Beeinträchtigung haben die Möglichkeit, eine Schulbegleitung zu erhalten. Anträge werden von den Eltern beim zuständigen Jugend- oder Sozialamt gestellt.

Wir werden von den zuständigen Behörden beauftragt und stellen für das Kind eine Betreuungsperson. Diese/r Betreuer*in wird in der Schule eingesetzt und arbeitet dort eng mit allen für das Kind zuständigen Lehrkräften und den Eltern des Kindes zusammen, um ihm die Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen.

Ziele der Schulbegleitung

Ziele der gemeinsamen Arbeit können sein, dem Unterricht zu folgen und Aufgaben zu bewältigen, sich und den Arbeitsplatz in der Schule zu organisieren oder die lebenspraktische Selbständigkeit zu verbessern. Auch wieder Vertrauen in sich selbst und Freude am Schulbesuch zu entwickeln oder mit den Mitschülern gut klar zu kommen ist häufig das angestrebte Ergebnis unserer Arbeit. Schließlich können wir auch das Kind dabei unterstützen, das eigene Verhalten zu verbessern und mit Krisen, Wut und Aggression umzugehen.

Unser Team

Bei uns sind lebenserfahrene und pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter*innen tätig. Sie gehen unterstützend und vertrauensvoll mit ihren Schüler*innen um, sie informieren zuverlässig die Eltern und kooperieren eng mit den Lehrkräften. Voraussetzungen, um bei uns mitzuarbeiten, sind ein positives Menschenbild, Geduld und Konsequenz. Regelmäßig finden Teamberatung, interne und externe Fortbildungen statt. Bei Bedarf arbeiten wir eng mit Tagesgruppen und ambulanten Helfern der Familie zusammen.