Ambulante Betreuung

Die ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum wird für Menschen angeboten, die aufgrund der Schwere ihrer Suchterkrankung, psychischen Beeinträchtigungen oder nach einer Suchtbehandlung Hilfe für die Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung und zur Verbesserung ihrer Lebenssituation benötigen. Das Hilfespektrum reicht von konkreten Hilfestellungen bei der unmittelbaren Alltagsbewältigung bis hin zur selbstbestimmten Lebensgestaltung und Lebensentwicklung.

Die ambulate Betreuung hat das Ziel, den Betreuten eine weitgehend selbstständige Lebensführung in der Gemeinde zu eröffnen und zu erhalten. Zielgruppe sind volljährige Menschen ab 21 Jahren mit psychischer Erkrankung und wesentlicher Behinderung, die vorübergehend, für längere Zeit oder auf Dauer Unterstützung in der selbständigen Lebensführung benötigen und die eine stationäre Hilfe nicht, noch nicht oder nicht mehr benötigen.

Die Betreuung erfolgt auf Grundlage einer individuellen Hilfeplanung unter Einbeziehung der Betroffenen. Sie deckt die Lebensbereiche Gesundheit, Wohnen, sozialer Lebensraum, Finanzen, Institutionen sowie Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung ab. Die Finanzierung erfolgt über die Vergütung von individuell mit dem Kostenträger oder den Betreuten selbst (Selbstzahler) abgestimmten vereinbarten Fachleistungsstunden.