Rechtsextremismus

Die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein (RBT) beraten Menschen und Institutionen in Schleswig-Holstein, die Informationen zum Thema Rechtsextremismus oder Unterstützung im Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit wie Rassismus und Antisemitismus suchen. Hierzu bieten sie verschiedene Fortbildungen und Vorträge für unterschiedliche Zielgruppen an.

Die RBTs

Die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein (RBT) bieten verschiedene Fortbildungen und Vorträge für unterschiedliche Zielgruppen an. Wenn Sie (als Verein, Institution, Kommune oder Gruppe) Interesse an einem oder mehreren der folgenden Themen haben, erarbeiten wir gerne mit Ihnen zusammen eine Veranstaltung, die Ihren Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Die Fortbildungen können auch im Rahmen eines Beratungsprozesses stattfinden, in dem konkrete Handlungsstrategien gemeinsam entwickelt werden.

Handlungsstrategien mitdenken und entwickeln - für Demokratie und eine Haltung der Gleichwertigkeit von Menschen

Beratung
Die Regionalen Beratungsteams in Kiel, Lübeck, Flensburg und Itzehoe beraten Menschen und Institutionen in Schleswig-Holstein, die Informationen zum Thema Rechtsextremismus oder Unterstützung im Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit wie Rassismus und Antisemitismus suchen. Die Beratung findet in dem Sozial- und Lebensraum der Beratungssuchenden statt und ist vertraulich, professionell und kostenlos. Auf Wunsch kann sich aber auch an einem neutralen und/oder im öffentlichen Raum getroffen werden. Der Fokus der Beratung liegt auf den zu beratenden Akteur*innen und ihren Bedürfnissen. Sie ist nachfrageorientiert, problembezogen und ressourcenorientiert.

Bildung
Zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Qualifizierung von Multiplikator*innen bieten die Regionalen Beratungsteams ein vielfältiges Angebot und Themenspektrum von Seminaren, Workshops und Vorträgen an. Unter anderem werden mit lokalen Partner*innen gemeinsame Fachveranstaltungen organisiert. Bei Workshops und Fortbildungen orientieren sich die RBTs an den Grundsätzen der politischen Bildungsarbeit. Die Angebote richten sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene.

Zu den Aufgaben der Beratungsteams gehört:

Unser Beratungsverständnis
Um einen gelungenen und für alle Beteiligten produktiven Beratungsprozess sicherstellen zu können, haben wir Standards entwickelt, in deren Rahmen wir unsere Beratungen durchführen. Grundsätzlich bieten wir vertrauliche (auf Wunsch anonyme) Beratung an, die auf die jeweiligen Beratungsnehmer*innen abgestimmt ist und auf die Situationen und Bedarfe vor Ort eingeht. Ein weiteres Ziel ist es, die Ratsuchenden in die Lage zu versetzen, rechtsextreme Bedrohungen zu erkennen, einzuschätzen und Probleme eigenständig zu lösen. Hierbei werden die Ratsuchenden und Auftraggeber*innen als die Expert*innen vor Ort unterstützt. Eine Intention der Beratung ist es auch, zivilgesellschaftliches Engagement vor Ort zu fördern. Adressaten des Angebotes sind folglich nicht nur einzelne Ratsuchende und Auftraggeber*innen, sondern die gesamte Öffentlichkeit.

Wichtig ist ein Vorgespräch mit Vertreter*innen der jeweiligen Institution/Organisation, in dem wir gemeinsam die Ausgangssituation, Fragestellungen und Lösungsansätze thematisieren. Dazu gehört auch, dass wir unsere Arbeit nicht als komplette Lösung verstehen, sondern als Teil eines Prozesses innerhalb der jeweiligen Institution/Organisation. Wir bieten Workshops und Seminare an, sind darüber hinaus aber auf eine Kooperation angewiesen. Unsere Workshops sind auf eine Dauer von mindestens zwei Stunden angelegt, da wir neben dem reinen Input auch auf Fragen, Anregungen und Bedarfe der Teilnehmer*innen eingehen wollen und für diese genügend Raum zur Verfügung stehen muss. Dazu gehört auch eine dem Thema und Rahmen angepasste Gruppengröße. Für unsere Seminare und Workshops halten wir eine Größe von maximal 30 Teilnehmer*innen für angemessen, bei Vorträgen kann diese nach Bedarf auch größer ausfallen.

Gefördert im Rahmen des Landesprogramms zur Demokratieförderung und Rechtsextremismusbekämpfung