Den Schutz von Frauen vor Gewalt stärken

Schleswig-Holsteins Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack besucht das Frauenhaus der AWO in Lübeck

Die schleswig-holsteinische Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack war am Donnerstag zu Besuch im Frauenhaus der AWO in Lübeck. Nach einer Führung durch die Einrichtung folgten noch weitere Gespräche mit der Leitung des Hauses und den Mitarbeitern über die alltäglichen Herausforderung beim Schutz von Frauen vor Gewalt.

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Die Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack (vorne) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübeck, Elke Sasse (li.), stehen mit den Mitarbeitern und der Regionalleiterin ,Renate Prüß, vor dem AWO-Frauenhaus in Lübeck.

Zudem fördert die Ministerin in Lübeck die Werbung zu Gewaltschutz für Frauen. Ein Linienbus der städtischen Verkehrsbetriebe ist großflächig mit Informationen über Hilfsangebote beklebt. Die Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack hat sich vor dem Holstentor den Bus angeschaut und das Projekt von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lübeck, Elke Sasse, erläutern lassen. Sie hatte gemeinsam mit dem Kriminalpräventiven Rat der Stadt Lübeck die Idee entwickelt, einen Bus mit allen Hilfenummern auf allen Linien durch die gesamte Stadt fahren zu lassen und auf diese Weise die Telefonnummern des Lübecker Frauennotrufs, der beiden Frauenhäuser und auch der Gewaltopferambulanz der Rechtsmedizin am Lübecker UKSH sowie die Nummer der Polizei bekannt zu machen.

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Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack (li.) steht gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lübeck, Elke Sasse, vor einem der städtischen Busse mit Informationen über Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen.

"Es gibt zahlreiche Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen. Es ist ungemein wichtig, dass diese Ansprechpartner und ihre Telefonnummern möglichst breit bekannt sind. Umso schneller finden Frauen in Notsituationen konkrete Hilfe, sei es von selbst aus oder auch mit Unterstützung Dritter. Diese Werbekampagne per Linienbus ist aus meiner Sicht ein einfacher, aber effektiver Weg, auf die bestehenden Angebote hier in Lübeck hinzuweisen. Deshalb fördern wir diese Aktion auch gerne"", erklärte Sütterlin-Waack. In 2017 hat das Gleichstellungsministerium die Werbekampagne "Lübecker Liniennetzbusses mit Hilfenummern" in Höhe von rund 5.000 Euro vollständig finanziert. Eine Förderung in gleicher Höhe für das laufende Jahr wird derzeit geprüft.