Gelebte Lehre schafft lebensnahe Konzepte

Staatssekretär Adler beeindruckt von AWO-Quartiersentwicklungsprojekten

Lübeck. Erst die Bedarfe der zukünftigen Bewohner*innen ermitteln, dann planen. Nach dieser Maxime hat die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „WOHNEN I LEBEN I GESUNDHEIT“ im Fachbereich Bauwesen ihre Entwürfe im Rahmen der Quartiersentwicklungsprojekte erarbeitet. Und sie hat diese vergangene Woche dem Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vorgestellt. „Diese enge und praxisorientierte Kooperation bei der Alternsgerechten Quartiersentwicklung wie zwischen AWO Pflege, Wohnungswirtschaft und Hochschule ist bundesweit einmalig“, zeigte sich Adler bei seinem Besuch in der Fachhochschule Lübeck beeindruckt.

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„Beispielhaft für Deutschland“, nannte Staatssekretär Gunther Adler die Zusammenarbeit zwischen FH Lübeck, der Wohnungswirtschaft und der AWO Pflege. Foto AWO

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Masterabsolvierende Janine Tramp und Mathias Schmitz präsentierten ihre „Baulichen und räumlichen Konzepte für eine alternsgerechte Quartiersentwicklung in Lensahn“. Foto AWO


Diskussion um neue Wohnformen

Auf Einladung der „WOHNEN I LEBEN I GESUNDHEIT“ der Fachhochschule diskutierte der Staatssekretär mit Studierenden der Masterstudiengänge Architektur, Städtebau- und Ortsplanungen sowie mit den Partner*innen aus der Wohnungswirtschaft, Stefan Probst vom Lübecker Bauverein, sowie Anke Buhl und Uwe Braun von der der AWO Pflege als betreiberin der sozialen Einrichtungen. Unter der Überschrift „Neue Wohnformen“ präsentierten die Studierenden ihre Entwürfe für die alternsgerechte Quartiersentwicklung“ an den AWO Standorten Lensahn ( http://www.awo-pflege-sh.de/gruen-luftig-barrierefrei-und-vielfaeltig-bauliche-und-sozialraeumliche-konzepte-fuer-eine-altengerechte-quartiersentwicklung-in-lensahn-vorgestellt/ ) und Lauenburg (http://www.awo-pflege-sh.de/forschungsergebnisse-sind-ein-geschenk-fuer-lauenburg/ ). Staatssekretär Adler wird sich nun in Berlin dafür einsetzen, dass solch praxisnahe und interdisziplinäre Lehrforschungsprojekte wiederholt werden können.