„Vielfalt der Völker“-Team startet beim Glückstädter Drachenbootrennen

Erstes internationales Team in der 400-jährigen Geschichte der Stadt

Glückstadt. Im Rahmen des AWO Patenschaftsprogramms „Weil uns mehr verbindet - als uns trennt“ trat Anfang Juli ein multikulturelles Team aus Glückstädter Bewohner*innen beim Drachenbootrennen im Binnenhafen an. Die ehrenamtliche Betreuerin und Patin  Renate Hoppe koordinierte die Teilnahme.

Unter dem Team-Namen „Vielfalt der Völker“ und dem Motto „Ankommen“ traten zwölf männliche und sechs weibliche Teilnehmer*innen verschiedener Nationen an. „Ankommen“ verstand das Team einerseits als „Ankommen“ in das Ziel im Hafenbecken sowie als „Ankommen“ in der neuen Heimat. Der Steuermann wurde vom Veranstalter gestellt. Neben den sogenannten ‚Paddlern‘, gehörten weitere zehn Personen der „Fangemeinde“ an, die das Team an Land tatkräftig unterstützten.


In den Wochen vor dem Rennen hieß es üben, üben, üben. Dank Ulf Ostermann, Betreiber eines Kanuverleihs in Glückstadt, konnte das Team kostenfrei das Paddeln in Dreier und 10ner Kanus üben. Mit einheitlich grünen T-Shirts, den von Shiar Hannan einstudierten Tanzschritten für die Pauseneinlage und dem erlernten ‚Paddel-Wissen‘ zogen die „Vielfalt der Völker“-Freunde am 2. Juli an den Start. Trotz Regens war die Stimmung sowohl bei den Paddlern als auch bei den Zuschauern ausgelassen, die Fans feuerten die Mannschaft mit dem Schlachtruf „Einer für Alle – Alle für Glückstadt“  an.
Nach der 250 Meter langen Rennstrecke kam das Team erschöpft, aber stolz im  Ziel an. Sowohl die Zuschauer als auch den Juroren gefiel die Performanz so gut, dass das Team „Vielfalt der Völker“ den Pokal für die Beste Präsentation gewann. Am Ende erhielt jeder Paddler eine Medaille. Als Dank für die gelungene Organisation wurden sowohl Renate Hoppe als auch Shiar Hanan vom Team mit einem Blumenstrauß und tanzendem Applaus geehrt.

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Den Pokal für die beste Präsentation konnte das Team „Vielfalt der Völker“ für sich errudern und ertanzen.

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Erschöpft, aber glücklich ruderten die 18 TeilnehmerInnen über die Ziellinie.
Fotos Renate Hoppe