Suchtberatungs- und Präventionsstelle Schenefeld

Wir beraten 
Betroffene, Angehörige und weitere Personen bei allen Fragen zum Thema.

Wir haben
offene Sprechstunden, die Sie ohne Anmeldung aufsuchen können und vereinbaren mit Ihnen individuelle Termine. Sie können auch anonym beraten werden. 

Wir helfen 
bei allen Fragen, unabhängig vom Geschlecht und der Nationalität. Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. 

Wir unterstützen 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht und Vorbeugung. 
  
Wir vermitteln 
in ambulante/stationäre Suchttherapie, Entgiftung, Betreutes Wohnen, Selbsthilfegruppen; Wohneinrichtungen und weitere geeignete Dienste.

 

Bei uns

finden Sie vielfältige Hilfestellungen und Unterstützung rund um das Thema Suchtprävention, Suchtberatung, Suchtbehandlung und Suchtprävention anbieten. 

Wir bieten an

  • Suchtvorbeugung in Kitas und Schulen, Vereinen und Betrieben.
  • Psychosoziale Beratung für Betroffene, Angehörige.
  • Einzel- und Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien.
  • Rückfallvorbeugung.
  • Vermittlung in weiterführende Hilfen.
  • Raucherentwöhnung.
  • Aufsuchende Betreuung für schwer Suchtkranke im eigenen Wohnraum.
  • Ambulante Rehabilitation Sucht (Suchttherapie) im Verbund mit dem Klinikum Elmshorn

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Was ist eine ambulante Rehabilitation?

Die ambulante Rehabilitation richtet sich an alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Frauen und Männer, die in ihrem Umfeld (Arbeit, Familie) bleiben und gleichzeitig an einer ambulanten, intensiven Suchttherapie teilnehmen möchten.

Die zeitliche Behandlungsdauer erstreckt sich auf einen Zeitraum von 12 bis maximal 18 Monaten.

Die Behandlung erfolgt insbesondere in Gruppen mit psychotherapeutischer Leitung. Es finden wöchentliche Termine in den Abendstunden statt. Zusätzlich werden Einzel- und Angehörigengespräche angeboten. Die Gruppengröße ist auf maximal 12 Personen begrenzt.

Für wen ist die ambulante Rehabilitation geeignet?

Für alle Alkohol-, Medikamenten-  und Drogenabhängige, bei denen aufgrund ihres bisherigen Krankheitsverlaufes und ihrer ausreichend stabilen sozialen Situation eine stationäre Entwöhnungsbehandlung nicht (mehr) erforderlich ist. Voraussetzung ist:

  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik
  • Fähigkeit zur Abstinenz und
  • Aktive und verbindliche Teilnahme an den Gruppenterminen

Gegebenenfalls ist vor Beginn der ambulanten Rehabilitation eine Entzugsbehandlung erforderlich. Nach vorbereitenden Beratungs- und Motivationsgesprächen wird das Antragsverfahren eingeleitet.

Wer bezahlt die ambulante Rehabilitation?

Die ambulante Rehabilitation wird vorrangig von den Rentenversicherungsträgern finanziert. Nachrangig kommen Krankenkassen in Frage. Eine Vereinbarung über eine Selbstzahlung ist möglich.

Ambulante Weiterbehandlung nach einer stationären Therapie (Nachsorge)

Wir bieten weiterhin für Personen, die gerade aus einer stationären Entwöhnungsbehandlung (Fachklinik) kommen, eine sechs- bis zwölfmonatige ambulante Nachsorge bzw. Weiterbehandlung an.

Die Kostenzusage für die ambulante Weiterbehandlung wird beim Kostenträger spätestens 3 Wochen vor der Entlassung von der jeweiligen Fachklinik beantragt. Wir empfehlen während der stationären Entwöhnungsbehandlung Kontakt zu uns aufzunehmen.

Ziele der Suchttherapie

Die ambulante Rehabilitation Sucht unterstützt die Festigung der Abstinenz auch in belastenden Situationen und trägt zur Rückfallvorbeugung bei.

Ambulante Betreuung Sucht

Die ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum wird angeboten für Menschen, die aufgrund der Schwere ihrer Suchterkrankung und / oder psychischer Beeinträchtigungen Hilfe für die Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung und Verbesserung ihrer Lebenssituation benötigen, sowie für Menschen, die nach Beendigung einer Suchtbehandlung aufgrund ihrer sozialen Schwierigkeiten einer intensiven Unterstützung bedürfen.

Das Ziel der ambulanten Betreuung ist es, ein möglichst eigenständiges Leben in der eigenen Wohnung und im Lebensumfeld zu ermöglichen. Die Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung steht dabei im Vordergrund.

Die Beratung und Unterstützung kann je nach Bedarf in folgenden Lebensbereichen erfolgen:

  • Selbstversorgung und Wohnen
  • Sicherung der materiellen Existenz, Erhalt der Wohnung
  • Beratung und Unterstützung bei lebenspraktischen Fertigkeiten
  • (z.B. Haushaltsplanung, Umgang mit Geld, Wohnraumgestaltung, Hygiene)
  • Hilfestellung bei Kontakten mit Behörden und Ämtern, ggf. Begleitung
  • Unterstützung bei der Tages- und Wochengestaltung, Hilfen bei der Freizeitgestaltung
  • Aufbau von sozialen Kontakten
  • Unterstützung bei Fragen zur beruflichen Entwicklung
  • Unterstützung bei Bewältigung der Erkrankung und Suche nach Behandlungseinrichtungen  (z.B. Ärzte, Entwöhnungsmaßnahme, Selbsthilfegruppen etc.)
  • Krisenbewältigung sowie Rückfallvorbeugung

Die Kosten für die Betreuung werden, sofern alle Voraussetzungen vorliegen, vom Fachdienst Soziales des Kreises Pinneberg übernommen.

Voraussetzung ist der Wunsch ohne Suchtmittel leben zu wollen, wobei Abstinenz keine Bedingung zum Beginn der Betreuung ist. Jedoch ist die Freiwilligkeit und aktive Mitarbeit eine Basis für die Zusammenarbeit.

Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Kindern

Die eigenen Kinder sind in bestimmten Entwicklungsphasen schwer erreichbar und verhalten sich anders als gewohnt.

Plötzliche Verhaltensänderungen, die Ihnen als Eltern auffallen, können sein:

  • Rückzug von Familienaktivitäten, mehr Freizeit mit FreundInnen
  • Schwankende Schulleistungen
  • Schnelle und ständige Stimmungswechsel
  • Häufiger Wechsel von Interessen und Hobbies.

Das alles ist in der Pubertät "normal".

Problematisch kann es jedoch werden, wenn:

  • Die Schulleistungen auf allen Gebieten plötzlich absacken
  • Der Freundeskreis aufgegeben wird oder ständig wechselt
  • Interessen und Hobbies aufgegeben werden
  • Ihr Kind sich in die Isolation begibt

Wenn Sie sich zudem sicher sind, dass Ihr Kind Drogen (Cannabis, Ecstasy, Kokain oder Alkohol) zu sich nimmt, gilt zunächst:

  • Nicht in Panik geraten und überlegt handeln
  • Nehmen Sie einen Termin in der Suchtberatungsstelle wahr. Dort können Ihnen hilfreiche Tipps gegeben werden
  • Führen Sie dann ein Gespräch mit Ihrem Kind in einer angenehmen Atmosphäre. Verzichten Sie dabei auf Schuldzuweisungen und Drohungen. Versuchen Sie herauszufinden, weswegen Ihr Kind Drogen konsumiert, und weisen Sie auf die Gefahren hin.
  • Zeigen Sie auch ruhig Ihre Sorgen und Ängste. Bieten Sie Ihre Hilfe an. Zu Ihrer Unterstützung, können Sie jederzeit weitere Termine in der Suchtberatungsstelle vereinbaren.

Machst Du Dir Sorgen über den eigenen Konsum oder den anderer?

Konsumieren Deine Eltern zuviel Alkohol?
Wenn Du nicht mit Deinen Eltern oder Freunden darüber reden magst, findest Du bei uns Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin, der/die sich Zeit nimmt und Dir zuhört. 
Du wirst ernst genommen, kannst dich aussprechen und ehrlich sein. Wir unterstützen Dich darin einen Ausweg, einen eigenen Standpunkt oder neue Möglichkeiten zu finden. Wir können Dir dabei helfen Konflikte zu lösen, Klarheit zu schaffen und eigene Handlungsspielräume zu erweitern.

Fragst Du Dich jetzt gerade, wie das alles läuft?
Wir bieten zweimal in der Woche eine offene Sprechstunde an. Dort kannst Du einfach ohne Voranmeldung vorbeischauen. Wenn Du magst, kannst Du auch telefonisch einen Termin mit uns vereinbaren.

In unserem Erstgespräch versuchen wir herauszufinden was Du möchtest, und wie wir Dich unterstützten können. Vielleicht können all Deine Fragen schnell geklärt werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass Du regelmäßig zu uns kommst  bis sich Deine Situation verbessert hat.

Und was für Dich wahrscheinlich auch ganz wichtig ist: wir stehen unter Schweigepflicht! Ohne Deine Einwilligung nehmen wir keinen Kontakt zu anderen Stellen oder Drittpersonen auf (Ausnahme: unmittelbare Gefahr im Verzug).

Unser Beratungsangebot ist natürlich freiwillig, anonym und kostenlos

  • Schulsprechstunde Schenefeld 
    Jeden Mittwoch 9.30 - 10.45 Uhr 
    Gemeinschaftsschule Achter de Weiden 
    Archivraum

Suchtberatung

Sind Sie im Umgang mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen in gesundheitliche, soziale oder seelische Schwierigkeiten geraten?
Sorgen Sie sich um einen nahe stehenden Angehörigen?

Wir bieten Hilfe und Begleitung

  • für Menschen, die erkannt haben, dass der eigene Suchtmittelkonsum oder das Verhalten im Leben ein Thema ist, mit dem sie sich auseinander setzen wollen oder Informationen über Auswirkungen von Suchtmitteln haben möchten
  • sowie für Angehörige und andere Personen, die mit süchtigem Verhalten konfrontiert sind und Unterstützung suchen.

Wir beraten und begleiten bei Problemen mit stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Störungen, wie:

  • Alkohol
  • Drogen (Cannabis, Heroin, Kokain etc.)
  • Psychoaktive Medikamente (Schlafmittel, Beruhigungsmittel etc.)
  • Nikotin
  • Glücksspiel
  • Mediengebrauch / Computersucht
  • Essverhalten

Erstgespräch / Informationen

Informationen und Auskünfte erhalten Sie telefonisch.

Sie können die Suchtberatungsstelle auch ohne Voranmeldung während den offenen Sprechstunden aufsuchen:

 Mo.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Halstenbek
 Mi.  15.00 - 17.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Halstenbek
 Mi  11.00 - 13.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Schenefeld
 Do.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Schenefeld
 Di.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Rellingen

 
Weiterführende Hilfen nach Terminvereinbarung

Sie können montags bis freitags einen individuellen Beratungstermin alleine oder zusammen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin oder Ihrer Familie vereinbaren.

Wir unterstützen Sie bei der Lösung von Problemen, die im Zusammenhang mit einem Suchtmittelkonsum stehen.

Dazu gehören unter anderem auch:

  • Beantragung von Vermittlung in suchtspezifische Maßnahmen: wie Entgiftung, Suchttherapie ambulant / stationär, Betreutes Wohnen, Selbsthilfegruppe
  • Nachbetreuung im Anschluss an eine abgeschlossene Maßnahme
  • Beratung nach Führerscheinverlust
  • Gruppenangebote nach Bedarf, wie z.B. Nikotinentwöhnung


Die Schweigepflicht ist selbstverständliche Grundlage der Beratungsarbeit. 

 

Endlich rauchfrei werden?

  • Regelmäßige Rauchersprechstunde
  • Strategien für den Rauchstopp und Festigung der Abstinenz
  • Raucherentwöhnungskurs


Ein Raucherentwöhnungskurs in Gruppen wird nach Bedarf durchgeführt. 
Dieser besteht aus einem Informationsabend und einem anschließenden Trainingskurs, der in der Regel über einen Zeitraum von sechs Wochen stattfindet.

Von manchen Krankenkassen werden die Kosten erstattet.

Fachstelle Glücksspielsucht für die Kreise Pinneberg und Steinburg

Die Fachstelle Glücksspielsucht bietet Informationen und Hilfen für Menschen die von Glücksspielsucht betroffen sind oder die gefährdet sind spielsüchtig zu werden.

Weiterhin bietet sie Beratung und Unterstützung für Angehörige. Dieses beinhaltet gegebenenfalls auch die Vermittlung in geeignete weiterführende Hilfen wie z.B. Suchttherapien, Schuldnerberatungen oder Selbsthilfegruppen.

Außerdem beteiligt sich die Fachstelle an Präventionsmaßnahmen an Schulen in den Kreisen Pinneberg und Steinburg und führt Beratungen von Institutionen durch.

Sprechstunden:
Die.  17.00 - 19.00 Uhr

Kontaktadresse:

AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Suchtberatungs-und
Präventionsstelle

Papenmoorweg 2
22869 Schenefeld
Tel: 040 84 05 68 43
Fax: 040 83 09 96 63
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Kommissarische Leitung:

Torben Richter
MA Psychologie
Beratung, Prävention, Nachsorge
Tel: 040 84 05 80 32
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Christin Jansen
Beratung, Bärenstark, Jugendberatung
Tel: 040 83 09 97 87
Mobil: 0175 37 457 32
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Sabine Stamp
Prävention
Tel: 040 83 09 97 87
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Martin Witte
Fachstelle Glücksspielsucht, Raucherberatung
Tel: 040 84 05 68 44
Mobil: 0160 96 50 05 46
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Offene Sprechstunden:
Mittwoch
11.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag
17.00 - 19.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung


Mediensprechstunde:
Donnerstag:
16.00 - 17.00 Uhr


Leitung Psychosoziale Dienste

Hans-Peter Stahl
Koppelstraße 30
25421 Pinneberg