Ambulante Rehabilitation Sucht Klinikverbund Elmshorn

Wir beraten 
Betroffene, Angehörige und weitere Personen bei allen Fragen zum Thema.

Wir haben
offene Sprechstunden, die Sie ohne Anmeldung aufsuchen können und vereinbaren mit Ihnen individuelle Termine. Sie können auch anonym beraten werden. 

Wir helfen 
bei allen Fragen, unabhängig vom Geschlecht und der Nationalität. Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. 

Wir unterstützen 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht und Vorbeugung. 
  
Wir vermitteln 
in ambulante/stationäre Suchttherapie, Entgiftung, Betreutes Wohnen, Selbsthilfegruppen; Wohneinrichtungen und weitere geeignete Dienste.

Jahresbericht 2017.pdf

 

Was ist eine ambulante Rehabilitation?

Die ambulante Rehabilitation richtet sich an alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Frauen und Männer, die in ihrem Umfeld (Arbeit, Familie) bleiben und gleichzeitig an einer ambulanten, intensiven Suchttherapie teilnehmen möchten.

Die zeitliche Behandlungsdauer erstreckt sich auf einen Zeitraum von 12 bis maximal 18 Monaten.

Die Behandlung erfolgt insbesondere in Gruppen mit psychotherapeutischer Leitung. Es finden wöchentliche Termine in den Abendstunden statt. Zusätzlich werden Einzel- und Angehörigengespräche angeboten. Die Gruppengröße ist auf maximal 12 Personen begrenzt.

Für wen ist die ambulante Rehabilitation geeignet?

Für alle Alkohol-, Medikamenten-und Drogenabhängige, bei denen aufgrund ihres bisherigen Krankheitsverlaufes und ihrer ausreichend stabilen sozialen Situation eine stationäre Entwöhnungsbehandlung nicht (mehr) erforderlich ist. Voraussetzung ist:

  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik
  • Fähigkeit zur Abstinenz und
  • Aktive und verbindliche Teilnahme an den Gruppenterminen

Gegebenenfalls ist vor Beginn der ambulanten Rehabilitation eine Entzugsbehandlung erforderlich. Nach vorbereitenden Beratungs- und Motivationsgesprächen wird das Antragsverfahren eingeleitet.

Wer bezahlt die ambulante Rehabilitation?

Die ambulante Rehabilitation wird vorrangig von den Rentenversicherungsträgern finanziert. Nachrangig kommen Krankenkassen in Frage. Eine Vereinbarung über eine Selbstzahlung ist möglich.

Ambulante Weiterbehandlung nach einer stationären Therapie (Nachsorge)

Wir bieten weiterhin für Personen, die gerade aus einer stationären Entwöhnungsbehandlung (Fachklinik) kommen, eine sechs- bis zwölfmonatige ambulante Nachsorge bzw. Weiterbehandlung an.

Die Kostenzusage für die ambulante Weiterbehandlung wird beim Kostenträger spätestens 3 Wochen vor der Entlassung von der jeweiligen Fachklinik beantragt. Wir empfehlen während der stationären Entwöhnungsbehandlung Kontakt zu uns aufzunehmen.

Ziele der Suchttherapie

Die ambulante Rehabilitation Sucht unterstützt die Festigung der Abstinenz auch in belastenden Situationen und trägt zur Rückfallvorbeugung bei.

Suchtberatung

Sind Sie im Umgang mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen in gesundheitliche, soziale oder seelische Schwierigkeiten geraten?
Sorgen Sie sich um einen nahe stehenden Angehörigen?

Wir bieten Hilfe und Begleitung

  • für Menschen, die erkannt haben, dass der eigene Suchtmittelkonsum oder das Verhalten im Leben ein Thema ist, mit dem sie sich auseinander setzen wollen oder Informationen über Auswirkungen von Suchtmitteln haben möchten
  • sowie für Angehörige und andere Personen, die mit süchtigem Verhalten konfrontiert sind und Unterstützung suchen

Wir beraten und begleiten bei Problemen mit stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Störungen, wie:

  • Alkohol
  • Drogen (Cannabis, Heroin, Kokain etc.)
  • Psychoaktive Medikamente (Schlafmittel, Beruhigungsmittel etc.)
  • Nikotin
  • Glücksspiel
  • Mediengebrauch / Computersucht
  • Essverhalten

Erstgespräch / Informationen

Informationen und Auskünfte erhalten Sie telefonisch.

Sie können die Suchtberatungsstelle auch ohne Voranmeldung während den offenen Sprechstunden aufsuchen:

 Mo.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Halstenbek
 Mi.  15.00 - 17.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Halstenbek
 Mi  11.00 - 13.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Schenefeld
 Do.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Schenefeld
 Di.  17.00 - 19.00 Uhr   Suchtberatungsstelle Rellingen


Weiterführende Hilfen nach Terminvereinbarung

Sie können montags bis freitags einen individuellen Beratungstermin alleine oder zusammen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin oder Ihrer Familie vereinbaren.
Wir unterstützen Sie bei der Lösung von Problemen, die im Zusammenhang mit einem Suchtmittelkonsum stehen.

Dazu gehören unter anderem auch:

  • Beantragung von Vermittlung in suchtspezifische Maßnahmen: wie Entgiftung, Suchttherapie ambulant / stationär, Betreutes Wohnen, Selbsthilfegruppe
  • Nachbetreuung im Anschluss an eine abgeschlossene Maßnahme
  • Beratung nach Führerscheinverlust
  • Gruppenangebote nach Bedarf, wie z.B. Nikotinentwöhnung

Die Schweigepflicht ist selbstverständliche Grundlage der Beratungsarbeit. 

Kontaktadresse:

Therapieverbund Suchtberatungsstelle Schenefeld / Sana Regio Klinikum Elmshorn
Agnes-Karll-Allee
25337 Elmshorn

Wiebke Gutzeit
Dipl.- Psychologin
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04121 79 88 24


AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Psychosoziale Dienste
Fachbereich Suchthilfe

Papenmoorweg 2
22869 Schenefeld
Tel: 040 84 05 68 43
Fax: 040 83 09 96 63
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Leitung:
Torben Richter
MA Psychologie
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Offene Sprechstunden:
Mittwoch
11.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag
17.00 - 19.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung


Leitung psychosoziale Dienste

Hans-Peter Stahl
AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Koppelstraße 30
25421 Pinneberg