Frauen führen zu Fortschritt


AWO setzt sich auch intern für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt ein

Berlin/Kiel. Der Großteil der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft sind Frauen. Der Großteil der Führungsebene in der Sozialwirtschaft ist immer noch mit Männern besetzt. Die AWO setzt sich nicht nur auf politischer Ebene als Wohlfahrtsverband für Gleichstellung und Diversity ein, sie stellt nun auch die eigene Geschlechtergerechtigkeit auf den Prüfstand.

Auf der Suche nach einer Vision und geeigneten Strategien
Welchen Mehrwert hat der Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in Zeiten des Fachkräftemangels und des Mitgliederschwunds? Welche Vision möchte die AWO leben? Was ist überhaupt gerecht, und was braucht man, um dahin zu gelangen? Um diese Fragen diskutieren und klären zu können, wurden erst einmal bundesweit Daten gesammelt, um den Status Quo festzustellen. Im nächsten Schritt werden nun in der neu gegründeten Kommission Geschlechtergerechtigkeit konkrete Ziele und geeignete Strategien und Maßnahmen entwickelt, um für mehr Gleichstellung in der AWO zu sorgen – sowohl im Verband als auch in den Einrichtungen und Unternehmen.

Karstadtspende für Mutter-Kind-Kuren

Kiel. Insgesamt 26.765,61 Euro hat Christoph Kellenter, Filialgeschäftsführer von Karstadt Kiel, der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung überreicht. Im Rahmen der Aktion „Mama ist die Beste“ floss ein Jahr lang von jedem Kaufvorgang ein Cent in einen Spendentopf, den Karstadt am Schluss noch einmal verdoppelt hat. Mit diesem Geld sollen gezielt die rund 35 Mutter-Vater-Kind-Kur-Beratungen im Raum Kiel unterstützt werden, die jährlich etwa 1000 Frauen und Männer beraten.

Erschöpfung betrifft viele Mütter
„Der Bedarf an Kuren ist nach wie vor groß“, sagt Gabriele Bossmann, Leiterin der Mutter-Kind-Kliniken bei der AWO Schleswig-Holstein. Dabei kämen Mütter und Väter aus sehr unterschiedlichen Haushalten, Erschöpfung könne jeden betreffen. „Dieses Geld hilft, vor allem Familien mit niedrigem Einkommen eine Kur zu ermöglichen“, so Kurberaterin Claudia Neß, die in der AWO Beratungsstelle in der Dahlmannstraße jährlich rund 200 Müttern zur Seite steht.

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Garbiele Bossmann, Christoph Kellenter und Claudia Neß (von links) freuen sich über die Summe von 26.765,61 Euro, die für bedürftige Familien Mutter-Kind-Kuren ermöglichen. Foto Uwe Paesler/hfr