Erschütterung und klare Haltung: Die AWO SH zur Bundestagswahl

Kiel, 24.02.2025. Die Ergebnisse der Bundestagswahl haben die AWO Schleswig-Holstein tief erschüttert. Das Erstarken der extremen Rechten stellt eine ernste Gefahr für Demokratie, Menschenrechte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar. Die AWO blickt mit großer Sorge auf die Wahlergebnisse und fordert die demokratischen Parteien auf, standhaft zu bleiben: Es darf keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Kräften geben!

„Unsere Fassungslosigkeit ist so groß, dass die volle Realisierung erst in ein paar Tagen möglich sein wird. Doch eines ist schon jetzt klar: Die AWO wird niemals schweigen, wenn Menschenrechte, Demokratie und Solidarität angegriffen werden. Die Politik muss nun die wahren gesellschaftlichen Herausforderungen anpacken – soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit, bezahlbares Wohnen und eine solidarische Gesellschaft“, so Michael Selck, Vorstandsvorsitzender des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V..

Auch der Vorsitzende des Präsidiums, Wolfgang Baasch, betont: „Diese Wahl zeigt, dass unsere Demokratie wehrhaft sein muss. Das Erstarken der extremen Rechten ist eine historische Zäsur, die wir nicht einfach hinnehmen dürfen. Es liegt jetzt an allen Demokrat*innen, entschlossen für unsere Grundwerte einzustehen. Die AWO steht seit 1919 für soziale Gerechtigkeit und wird es auch weiterhin tun – für eine Gesellschaft, in der alle Menschen sicher und in Würde leben können.“

Die AWO Schleswig-Holstein erwartet von einer zukünftigen Regierung eine klare Positionierung gegen Rechts sowie eine Politik, die die sozialen Herausforderungen in den Mittelpunkt stellt. Die Kernforderungen der AWO zur Bundestagswahl und an die zukünftige Regierung sind hier zu finden: https://awo.org/service/kampagnen/awowaehltdemokratie/

 

 

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