Freitag, 14 Juli 2017 11:50

Erster Markt der Nachhaltigkeit in Pinneberg

Bürgermeisterin Urte Steinberg gewinnt Stadtwette

Lautes Trommeln, viele Mitmach-Aktionen und jede Menge Infos zum Thema Meeresverschmutzung – der erste Markt der Nachhaltigkeit in Pinneberg lockte zahlreiche gut gelaunte Zuschauer auf den Platz vor dem Rathaus. Unter dem Motto „Plastik – kommt gar nicht in die Tüte!“ hatten gemeinnützige und kommunaler Institutionen und Organisationen Stände aufgebaut, an denen diskutiert und informiert, aber zum Teil auch gebastelt und gespielt werden konnte. Der Vormittag wurde so zu einem bunten Fest mit ernstem Hintergrund.

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So viele Plastikdeckel wurden gesammelt. Darüber staunten auch (v. li.) Ernst Kelting vom Rotary Club Pinneberg, Martin Meers, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit, Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg und Jens Ohde, Geschäftsführer der GAB Umweltservice.(Foto: AWO BA/Kienitz)

Im Mittelpunkt standen jedoch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm und eine Stadtwette mit Bürgermeisterin Urte Steinberg. Die Chefin des Rathauses hatte gewettet, dass die Pinneberger mindestens 45.022 Plastikverschlüsse von Getränkeflaschen am „Markt der Nachhaltigkeit“ abliefern würden. Dieses Ziel war jedoch bereits innerhalb einer Stunde er-reicht. Dafür hatten Kitas und Schulen gesorgt, die mit ganzen Säcken voll Plastikdeckeln dafür sorgten, dass am Schluss mehr als 125.000 Verschlüsse in den vorgesehenen Behältnissen landeten. Als gute Verlierer spendeten Jens Ohde, Geschäftsführer der GAB Umweltservice, und die AWO Bildung und Arbeit, vertreten durch Geschäftsführer Martin Meers, insgesamt 2.552 Euro an die der Evangelischen Kindertagesstätte Heilig-Geist im Ostermannweg.

Nach der Eröffnung des Marktes durch Landrat Oliver Stolz, dem Schirmherrn der Veranstaltung, führte Radiomoderator Peter Bartelt durch das muntere Programm. Dabei sorgte besonders die Trommelgruppe Ramba-Zamba der Lebenshilfe für Stimmung. Auch das Husumer Duo „IN2PARTS“ und ihre eigens zum Thema komponierten Songs fanden neue Fans auf dem Marktplatz. Für weitere musikalische und sogar tänzerische Darbietungen sorgten Kitas und Schulen.