Zynischer Abschiebestopp der Bundesregierung


AWO Schleswig-Holstein fordert Einhaltung der Menschenrechte und der Genfer Flüchtlingskonvention
 
Kiel. Nach dem Terroranschlag in Kabul mit 90 Toten und hunderten Verletzten hat die Bundesregierung einen zeitweiligen und eingeschränkten Abschiebestopp für Afghanen verhängt. Gemeinsam mit deutschen Flüchtlingsorganisationen, der Nordkirche und vielen weiteren Verbänden mahnt die AWO Schleswig-Holstein sowie alle anderen AWO Landesverbände und der Bundesverband seit Monaten, keine Menschen zurück an den Hindukusch zu schicken. "Afghanistan ist nicht sicher und bedeutet für jeden Menschen, der aus Deutschland zurückgeschickt wird, ein Leben voller Unsicherheit, Angst und Lebensgefahr", sagt AWO-Geschäftsführer Michael Selck. "Ein befristeter und eingeschränkter Abschiebestopp, weil deutsche Botschaftsmitarbeiter*innen in Kabul nach einem solch verheerenden Anschlag keine Zeit für Abschiebepolitik haben, ist mehrfach zynisch." Er zeige, dass die Bundesregierung nicht die Courage habe, ihre Fehleinschätzung der Sicherheitslage einzugestehen,  dass dieser Beschluss ein rein politischer Schachzug ist, um die SPD ruhigzustellen. Außerdem mache er deutlich, dass die christliche Partei Deutschlands das Überleben von Kriminellen und Gefährdern geringschätzt.

„Rüm hart – Klaar kiming“: Weites Herz – Klarer Horizont

 

AWO beteiligt sich an dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Kiel. „Ausländer*innen nehmen uns die Jobs weg“: Menschenfeindliche Äußerungen wie diese werden nicht nur in Deutschland zunehmend salonfähig, sie sind in den USA sogar White-House-fähig geworden. Doch das macht die Sache nicht besser, eher schlechter. Um einer solchen Entwicklung Widerstand entgegen zu setzen, beteiligt sich der AWO Landesverband Schleswig-Holstein seit Anfang Mai  mit dem Projekt „Rüm hart – Klaar kiming“ an dem Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T) des Bundesministeriums des Innern.

 

 

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 Rüm Hart - klaar kiming

Rüm hart

Zusammenhalt durch Teilhabe

 

 

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