Suchtprävention im Fokus


AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch fordert mehr Mittel für Lübecker Drogenhilfe

Lübeck. Ende 2015 hat die Hansestadt Lübeck die Suchtprävention aus dem Budgetvertrag für die Drogenhilfe genommen. Schulen müssen Präventionsarbeit demnach selbst finanzieren, was zu großen Einschnitten geführt hat. Konnten im Jahr 2015 noch 500 Schüler*innen in direkten Beratungsgesprächen in der Schule oder in der AWO Drogenhilfe erreicht werden, so waren die wenigen privaten Nachfragen in diesem Jahr statistisch nicht relevant. „Die Zahl der jungen Cannabiskonsumenten steigt“, warnt AWO-Landesvorsitzender und SPD-Landtagsabgeordneter Wolfgang Baasch, „diese Drogenpolitik kann eine fatale Wirkung entfalten, der wir rechtzeitig Einhalt bieten wollen.“  

Politische Teilhabe für Zugewanderte sicherstellen


AWO Schleswig-Holstein unterstützt die Forderungen der Partizipationsgremien an die Landespolitik.
 
Kiel. In knapp zwei Wochen wird der Landtag neu gewählt. Leider erneut ohne die Beteiligung einer Vielzahl von rund 13 % der Einwohner*innen Schleswig-Holsteins, die einen Migrationshintergrund haben. "Wer es mit der Demokratie ernst meint, muss aber den Belangen aller Einwohner*innen unseres Landes Gehör schenken", erklärt AWO-Geschäftsführer Michael Selck. Unterstützt von der Servicestelle für Partizipationsgremien der AWO haben die Interessenvertretungen für Zugewanderte daher nun ihre politischen Forderungen an die Fraktionen des Landtags übergeben, um die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund in der kommenden Legislaturperiode weiter zu verbessern.

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Die Vorstände der Partizipationsgremien diskutieren ihre Forderungen an die Politik.
Foto: AWO

Mitgliederbutton 21 09 2015

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