Die Rente muss sicher werden

AWO-Bundeskonferenz verabschiedet zukunftsweisende Beschlüsse
Wolfsburg/Kiel. Sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut, für kostenfreie Bildung sowie zur verantwortungsvollen Verbands- und Unternehmensführung verabschiedet: Die rund 700rund  Teilnehmer*innen der Bundeskonferenz der AWO haben am Wochenende in Wolfsburg viele richtungsweisende Entscheidungen getroffen. „Aus den Werten der AWO leitet sich eine besondere Verantwortung im Umgang mit den finanziellen und personellen Ressourcen innerhalb der Verbands- und Unternehmensführung in der AWO ab“, sagt AWO-Landesgeschäftsführer Michael Selck. „Neben Transparenz und Kontrolle muss sich die AWO sowohl als Arbeitgeberin als auch als Anbieterin sozialer Dienste an ihre eigenen Werte binden und sich daran messen lassen.“

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Die AWO Schleswig-Holstein war mit 20 Delegierten auf der Bundeskonferenz in Wolfsburg vertreten. Foto AWO

Wo Inklusion draufsteht, könnte Exklusion drinnen sein

AWO Schleswig-Holstein sieht Nachbesserungsbedarf beim geplanten Bundesteilhabegesetz

17 11 2016 eis Demo Teilhabe

Trotz strömenden Regens kam AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch auf die Bühne und viele hundert Menschen vors Landeshaus, um ihren Unmut über das geplante Bundesteilhabegesetz zum Ausdruck zu bringen. Foto Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Idee und Ziel des von der Bundesregierung geplanten Bundesteilhabegesetzes sind, Menschen mit Behinderungen den vollen Zugang zum gesellschaftlichen und sozialen Leben zu garantieren. Es soll die UN-Behindertenrechtskonvention in geltendes Recht umwandeln. "Der vorläufige Referentenentwurf hat einige gute Aspekte", so der AWO-Landesvorsitzende Wolfgang Baasch, "aber er erfüllt genau diesen eben erwähnten Anspruch nicht." Im Gegenteil, es könne sein, dass durch dieses Gesetz nachher Menschen ausgeschlossen würden, nicht mehr weiter teilhaben dürften, die heute noch Eingliederungshilfe erhalten.

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