Integrationschancen senken das Risiko straffällig zu werden

AWO Schleswig-Holstein begrüßt erneuten Abschiebestopp der Landesregierung

Kiel. Die Zahl der zivilen Opfer in Kabul ist 2016 nach Angaben der Vereinten Nationen um 75 Prozent gestiegen. Mehr als 300 Zivilisten starben, mehr als 1.200 wurden verletzt. „Afghanistan ist nicht sicher und bedeutet für jeden Menschen, der aus Deutschland zurückgeschickt wird, ein Leben voller Unsicherheit, Angst und Lebensgefahr“, sagt AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch. „Wir freuen uns über die Courage und Haltung unseres Innenministers Stefan Studt und der Landesregierung“, ergänzt AWO-Geschäftsführer Michael Selck. Die AWO Schleswig-Holstein begrüßt und unterstützt den erneuten Abschiebestopp für Menschen aus Afghanistan für weitere drei Monate. Schleswig-Holstein ist hier Vorbild und Vorreiter für die Bundesrepublik.

Besserer Zugang zum deutschen Gesundheitssystem

AWO Schleswig-Holstein bietet Schulung zu interkulturellen Gesundheitsmediator*innen
 
Kiel. Die AWO Schleswig-Holstein sucht engagierte Migrant*innen. "Wir wollen Migrant*innen den Zugang zu den Diensten und Angeboten des deutschen Gesundheitssystems erleichtern", sagt AWO-Geschäftsführer Michael Selck, "dafür suchen wir wieder aufgeschlossene und engagierte Frauen und Männer." In der Schulung, die im April starten wird, erwerben die Teilnehmer*innen Informationen zum deutschen Gesundheitssystem sowie zu anderen Themen der Gesundheitsförderung. Diese Kenntnisse geben sie dann in ihrer Muttersprache an ihre Landsleute weiter.

 

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