Inklusion in der Kita

Deutsches Down Syndrom Center zeichnet Kita Lotte Lemke aus

Halstenbek. Sehr überrascht und erfreut zeigte sich Claudia Baumann, Leiterin der Kita Lotte Lemke in Halstenbek, als sie Besuch vom Deutschen Down Syndrom Center in der Kita erhielt.  Die Kita wurde dafür ausgezeichnet, dass sie sich schon seit mehreren Jahren für die Inklusion von Kindern mit Down-Syndrom einsetzt. Baumann meinte hierzu: „Wir wollen jeden Tag aufs neue Inklusion leben, sie wird erst dann überall selbstverständlich sein, wenn es keine Auszeichnungen (mehr) dafür gibt.“ Das Kita Team betreut 105 Kinder zwischen einem und sechs Jahren täglich von 7 bis spätestens 16 Uhr.  

„Alltäglich ist in der Kita zu erfahren, dass alle Kinder auf ihre eigene Art besonders sind“, so die Leiterin. „Wir möchten mit Kindern eine Kindheit erlebbar machen, in der sie sein und sich entwickeln dürfen – jedes auf seine Art und in seinen Möglichkeiten.“ Zu den Schwerpunkten in der Kita zählt die Partizipation mit Kindern, Eltern und Pädagog*innen. Es gibt eine schriftliche Kita–Verfassung, ebenso werden Kinder ermutigt, im Rahmen gegebener Regeln, den Kindergartenalltag mitzugestalten, mitzuentscheiden und sich zu erproben.

Schüler* innen fordern Verbesserung in der Pflege

Ralf Stegner und Regina Poersch besuchen Altenpflegeschule in Preetz

Preetz. Alle im Raum lieben ihren zukünftigen Beruf, aber sie haben auch eine Menge Kritik: In der Altenpflege und in der Ausbildung haben sich in den vergangenen Jahren einige unerfreuliche Entwicklungen verfestigt. Die Schüler*innen der AWO-Fachschule für Altenpflege in Preetz geben den beiden SPD-Politiker*innen Ralf Stegner und Regina Poersch im Wahlkampf Forderungen und Anregungen  mit auf den Weg. Es geht vor allem um die zunehmende Kommerzialisierung eines sozialen Handlungsfeldes, die Fragen nach dem Sinn und Nutzen einer Pflegekammer, die Generalistik der Ausbildung, die in der Realität keine Entsprechung findet, und um die mangelnde finanzielle Ausstattung der Schulen.

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Eine für beide Seiten anregende und aufrüttelnde Diskussion führten die SPD-Politiker*innen Regina Poersch und Ralf Stegner mit den Schüler*innen der AWO in Preetz. Einrichtungsleiterin Irmgard Stremlau und Geschäftsführer Michael Selck moderierten das Gespräch. Fotos AWO

 

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