AWO fordert wiederholt Abschiebestopp nach Afghanistan

Expertin des Max Planck Instituts sieht keine Perspektiven für Rückkehrer*innen
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst warnt am Wochenende in ihrer wöchentlichen Videobotschaft vor einem übereilten Abzug des ausländischen Militärs vom Hindukusch. Der norwegische Flüchtlingsrat spricht am Sonntag von Tausenden Zivilisten, die vor Kämpfen zwischen den radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften fliehen. Am Sonnabend läuft die Drei-Monatsfrist für den Abschiebstopp der Landesregierung aus: „Afghanistan ist und bleibt nicht sicher und bedeutet für jeden Menschen, der aus Deutschland zurückgeschickt wird, ein Leben voller Unsicherheit, Angst und Lebensgefahr“, sagt AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch. Die AWO Schleswig-Holstein fordert auch nach dem Ende der Küstenkoalition einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan, bundes- und landesweit.

Innenminister Studt besucht AWO-IntegrationsCenter Preetz

 

Wie ist die aktuelle Situation in der Flüchtlingsarbeit und welchen Herausforderungen sind aktuell und zukünftig zu meistern? Um diese und weitere Fragen ging es bei einem Treffen von ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten des AWO-IntegrationsCenters Preetz und der örtlichen Flüchtlingshilfe mit Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt. In dem  regen Austausch über die unterschiedlichen Unterstützungsstrukturen wurden zudem zahlreiche Ideen für mögliche Veränderungen in der Preetzer Flüchtlingsarbeit gesammelt.

Studt Integrationscenter

Diskutierten über die Möglichkeiten in der Preetzer Flüchtlingsarbeit: die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch, , Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt mit Referentin Inga Holub, Björn Demmin, Bürgermeister der Stadt Preetz und Pastor Christoph Pfeifer (v.l.)
Foto: AWO

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