Jedes Kind ist gleich viel wert

Verbände starten Online-Petition gegen Kinderarmut

Berlin/Kiel. „Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ –  Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne machen Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen ab heute auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam.
„Gerade in der Weihnachtszeit wird deutlich, wie groß der Mangel bei armen Familien ist“, betont AWO-Geschäftsführer Michael Selck. „Der Nikolaus und der Weihnachtsmann machen oft einen Bogen um die Zimmer armer Kinder“, so die Initiatoren, die am 6. Dezember gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz das Online-Portal für die Kampagne öffnen. Im Regelsatz seien nicht einmal die Kosten für Adventsschmuck und Weihnachtsbaum eingerechnet. „Wir sagen: Das darf nicht sein! Gemeinsam müssen wir alles unternehmen, damit Kinder gut aufwachsen können! Jedes Kind ist gleich viel wert!“

Die Rente muss sicher werden

AWO-Bundeskonferenz verabschiedet zukunftsweisende Beschlüsse
Wolfsburg/Kiel. Sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut, für kostenfreie Bildung sowie zur verantwortungsvollen Verbands- und Unternehmensführung verabschiedet: Die rund 700rund  Teilnehmer*innen der Bundeskonferenz der AWO haben am Wochenende in Wolfsburg viele richtungsweisende Entscheidungen getroffen. „Aus den Werten der AWO leitet sich eine besondere Verantwortung im Umgang mit den finanziellen und personellen Ressourcen innerhalb der Verbands- und Unternehmensführung in der AWO ab“, sagt AWO-Landesgeschäftsführer Michael Selck. „Neben Transparenz und Kontrolle muss sich die AWO sowohl als Arbeitgeberin als auch als Anbieterin sozialer Dienste an ihre eigenen Werte binden und sich daran messen lassen.“

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Die AWO Schleswig-Holstein war mit 20 Delegierten auf der Bundeskonferenz in Wolfsburg vertreten. Foto AWO

 

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